E-Mail Marketing einrichten

von c23 | März 12, 2026 | Affiliate Marketing Tools

E-Mail Marketing einrichten klingt technisch und kompliziert. Vielleicht stellst du dir Server vor, HTML Code und Dinge, die nur Programmierer verstehen. Tatsächlich ist die Wahrheit aber viel einfacher: Mit den richtigen Tools und einer klaren Anleitung kannst du deine erste E-Mail Liste an einem einzigen Abend aufsetzen.

Und genau das zeige ich dir in diesem Artikel. Schritt für Schritt, ohne Fachchinesisch und speziell für Einsteiger, die neben dem Job ein Online Business aufbauen.

Warum ist das so wichtig? Weil deine E-Mail Liste das wertvollste Asset deines gesamten Aufbaus ist. Denn Social Media Follower gehören der Plattform. Dein Google Ranking kann sich ändern. Aber deine E-Mail Liste gehört dir. Sie ist der einzige Kanal, bei dem du die volle Kontrolle hast.

Mein Name ist Daniel. Ich betreibe click23.com und habe alles, was ich hier beschreibe, selbst eingerichtet. Neben dem Job, ohne Vorkenntnisse.

E-Mail Marketing einrichten, Schritt für Schritt Anleitung für Einsteiger 2026

Warum E-Mail Marketing einrichten der wichtigste Schritt ist

Vielleicht fragst du dich: Brauche ich das wirklich? Ich habe doch gerade erst meinen Blog gestartet. Kann ich nicht einfach später damit anfangen?

Nein. Und hier ist der Grund.

Jeder Besucher, der deinen Blog liest und wieder geht, ist nämlich wahrscheinlich für immer weg. Die Chance, dass er zufällig wiederkommt, liegt bei unter 5%. Aber wenn dieser Besucher dir seine E-Mail Adresse gibt, hast du die Möglichkeit, ihn immer wieder zu erreichen. Kostenlos, ohne Algorithmus, ohne Werbebudget.

Stell dir vor, du schreibst einen Blogartikel und 100 Menschen lesen ihn. Ohne E-Mail Liste sind diese 100 Menschen danach verschwunden. Mit einer E-Mail Liste bleiben dir davon allerdings vielleicht 10 bis 20 als Kontakte erhalten. Nach einem Jahr hast du so Hunderte oder Tausende von Menschen, die du jederzeit erreichen kannst.

Das ist der fundamentale Unterschied zwischen einem Blog, der Besucher hat, und einem Blog, der Geld verdient. Meine Affiliate Marketing Erfahrungen haben mir gezeigt, dass die E-Mail Liste tatsächlich wichtiger ist als alles andere.

Was du brauchst (und was nicht)

Bevor wir loslegen, räumen wir zunächst mit einem Missverständnis auf. Du brauchst zum E-Mail Marketing einrichten nämlich kein teures Tool, keine Programmierkenntnisse und kein großes Budget.

Was du brauchst:

Ein E-Mail Marketing Tool. Ich empfehle Brevo (ehemals Sendinblue). Es ist in der Basisversion kostenlos, DSGVO-konform, weil die Server in der EU stehen, und bietet alles, was du als Einsteiger brauchst. Alternative: MailerLite, ebenfalls mit kostenlosem Einstieg.

Einen Lead Magneten. Das ist ein kostenloses Angebot, das Besucher motiviert, dir ihre E-Mail Adresse zu geben. Ein PDF, eine Checkliste, ein kurzer Kurs. Etwas, das ein konkretes Problem löst.

Ein Anmeldeformular. Das kommt auf deinen Blog und sammelt die E-Mail Adressen. Dein E-Mail Tool stellt dir dieses Formular automatisch bereit.

Was du nicht brauchst: Premium Plugins, Programmierung, einen Designer. Eine Übersicht aller empfehlenswerten Affiliate Marketing Tools inklusive E-Mail Marketing findest du in meinem separaten Artikel.

Schritt 1: E-Mail Marketing Tool einrichten

Der erste Schritt ist die Anmeldung bei deinem E-Mail Marketing Tool. Ich beschreibe den Prozess anhand von Brevo (Werbung), weil es kostenlos startet und besonders einsteigerfreundlich ist.

Gehe auf brevo.com und erstelle ein kostenloses Konto. Du brauchst dafür nur eine E-Mail Adresse und ein Passwort. Nach der Bestätigung landest du im Dashboard.

Dort richtest du als Erstes deine Absenderinformationen ein. Name, E-Mail Adresse und eine kurze Signatur. Das ist wichtig, weil deine Empfänger sehen sollen, von wem die E-Mails kommen. Verwende deshalb deinen echten Namen oder deinen Markennamen, nicht etwas Generisches wie „info@".

Anschließend erstellst du deine erste Kontaktliste. Nenne sie zum Beispiel „Newsletter" oder „Masterplan Interessenten". In diese Liste fließen später automatisch alle neuen Anmeldungen.

Das war's für Schritt 1. Zeitaufwand: Ungefähr 15 Minuten.

Schritt 2: Deinen Lead Magneten erstellen

Der Lead Magnet ist schließlich der Grund, warum jemand dir seine E-Mail Adresse gibt. Ohne einen überzeugenden Lead Magneten wird sich niemand anmelden, egal wie schön dein Formular aussieht.

Was einen guten Lead Magneten ausmacht:

Er löst ein konkretes Problem deiner Zielgruppe. Nicht „alles über Affiliate Marketing", sondern „Die 5 häufigsten Fehler beim Start und wie du sie vermeidest." Je spezifischer, desto besser.

Er liefert schnell ein Ergebnis. Dein Lead Magnet sollte in 10 bis 20 Minuten konsumierbar sein. Eine kurze PDF mit 10 bis 30 Seiten ist deshalb perfekt. Also kein 200 Seiten E-Book, das niemand liest.

Er passt zu deinem Thema. Wenn dein Blog über Nebeneinkommen handelt, sollte dein Lead Magnet auch dieses Thema bedienen. So stellst du sicher, dass die richtigen Menschen auf deiner Liste landen.

Für meinen Blog habe ich den „Affiliate Marketing Masterplan" erstellt. Ein kompakter Fahrplan mit konkreten Schritten, sofort umsetzbar. Das Ergebnis: Die Anmelderate ist deutlich höher als bei einem generischen „Newsletter abonnieren" Button.

Schritt 3: Anmeldeformular auf deinem Blog einbauen

Jetzt verbindest du alles miteinander. Dein E-Mail Tool bietet dir dafür einen Formular Generator, mit dem du in wenigen Klicks ein Anmeldeformular erstellst.

Wo sollte das Formular erscheinen?

Am Ende jedes Blogartikels. Hier hat der Leser gerade deinen Content gelesen und Vertrauen aufgebaut. Das ist der perfekte Moment für eine Einladung.

In der Sidebar deines Blogs. Damit ist das Formular auf jeder Seite sichtbar, allerdings ohne aufdringlich zu wirken.

Optional als Popup. Ein gut getimtes Popup, das nach 30 bis 60 Sekunden erscheint, kann die Anmelderate deutlich erhöhen. Aber übertreibe es nicht. Nichts nervt Besucher mehr als aggressive Popups, die sofort aufspringen.

Was ins Formular gehört: Ein kurzer Satz, der den Nutzen deines Lead Magneten beschreibt. Ein Feld für die E-Mail Adresse, optional auch der Vorname. Und ein Button mit einer klaren Handlungsaufforderung, zum Beispiel „Jetzt kostenlos herunterladen."

Technisch ist das bei Brevo ein Copy-Paste Vorgang. Du erstellst das Formular im Tool, kopierst den Code und fügst ihn in dein WordPress Theme ein. Die meisten Themes haben dafür vorgefertigte Bereiche.

E-Mail Marketing einrichten in 5 Schritten, visueller Überblick für Einsteiger

Schritt 4: Die Willkommens E-Mail erstellen

Sobald sich jemand anmeldet, bekommt er automatisch eine E-Mail. Diese Willkommens E-Mail ist deshalb extrem wichtig, denn sie ist der erste Eindruck, den dein neuer Kontakt von dir bekommt.

Was die Willkommens E-Mail enthalten sollte:

Eine persönliche Begrüßung. Schreib so, als würdest du einem Freund eine Nachricht schicken. Kein „Sehr geehrte/r", sondern „Hey, schön dass du da bist."

Den versprochenen Lead Magneten. Wenn du einen kostenlosen Download versprochen hast, liefere ihn sofort. Nichts zerstört Vertrauen schneller als leere Versprechen.

Einen kurzen Ausblick. Gib deinem neuen Kontakt das Gefühl, dass er sich auf die nächsten E-Mails freuen kann. Ohne zu viel zu verraten. Ein Satz wie „In den nächsten Tagen bekommst du weitere Tipps von mir" reicht völlig aus.

In Brevo erstellst du diese E-Mail als „Automation". Du legst fest: Wenn sich jemand in Liste X einträgt, dann sende automatisch E-Mail Y. Das dauert zwar einmalig etwa 30 Minuten, läuft danach aber vollautomatisch.

Schritt 5: Die erste E-Mail Sequenz planen

Nach der Willkommens E-Mail kommt die eigentliche Magie: Eine automatische E-Mail Sequenz, die deine neuen Kontakte über mehrere Tage und Wochen begleitet.

Diese Sequenz hat ein klares Ziel: Vertrauen aufbauen. Nicht verkaufen. Zumindest jedenfalls nicht sofort.

Worauf es dabei ankommt:

Starte mit deiner persönlichen Geschichte. Wer bist du, warum machst du das, was treibt dich an? Menschen verbinden sich mit Menschen, nicht mit Marken. Danach lieferst du regelmäßig echten Mehrwert. Hilfreiche Tipps, ehrliche Einblicke, Fehler, die du gemacht hast und was du daraus gelernt hast. Erst wenn dein Leser spürt, dass du es ehrlich meinst, sind gelegentliche Empfehlungen willkommen.

Wie viele E-Mails du brauchst, in welchem Abstand sie kommen und wann der richtige Moment für eine Empfehlung ist, hängt von deinem Thema und deiner Zielgruppe ab. Wichtig ist vor allem, dass das Verhältnis stimmt: Deutlich mehr Mehrwert als Empfehlungen. Deine Leser sollen sich auf jede E-Mail freuen, nicht den Abmeldelink suchen.

DSGVO: Was du rechtlich beachten musst

Beim E-Mail Marketing einrichten in Deutschland kommst du an der DSGVO nicht vorbei. Aber keine Panik, denn die Anforderungen sind überschaubar.

Double Opt-in ist Pflicht. Das bedeutet: Nachdem jemand seine E-Mail Adresse eingibt, bekommt er eine Bestätigungs E-Mail. Erst wenn er dort auf den Link klickt, wird er tatsächlich in deine Liste aufgenommen. Brevo und die meisten anderen Tools haben das standardmäßig eingebaut.

Impressum und Abmeldelink. Jede E-Mail, die du verschickst, muss einen Link zu deinem Impressum und einen Abmeldelink enthalten. Auch das fügen die Tools automatisch ein.

Datenschutzerklärung. Auf deinem Blog muss in der Datenschutzerklärung stehen, dass du E-Mail Adressen sammelst, welches Tool du dafür nutzt und wie die Daten verarbeitet werden. Vorlagen dafür findest du kostenlos im Internet.

Lass dich davon nicht einschüchtern. Sobald du alles einmal eingerichtet hast, läuft es automatisch und rechtskonform.

Typische Fehler beim E-Mail Marketing einrichten (und wie du sie vermeidest)

Aus meinen eigenen Affiliate Marketing Erfahrungen und den Erfahrungen anderer Einsteiger kenne ich drei Fehler, die immer wieder vorkommen.

Fehler 1: Zu spät anfangen. Viele starten erst mit dem Aufbau der E-Mail Liste, wenn der Blog schon Monate läuft. Bis dahin sind Hunderte Besucher ungenutzt vorbeigezogen. Richte dein E-Mail Marketing deshalb am besten ein, bevor du deinen ersten Artikel veröffentlichst.

Fehler 2: Keinen Lead Magneten anbieten. Ein schlichtes „Newsletter abonnieren" überzeugt niemanden. Menschen geben ihre E-Mail Adresse nur her, wenn sie dafür etwas Konkretes bekommen. Investiere also die Zeit in einen guten Lead Magneten.

Fehler 3: Zu selten schreiben. Wenn du alle zwei Monate mal eine E-Mail schickst, haben deine Kontakte längst vergessen, wer du bist. Zwei E-Mails pro Woche sind dabei ideal. Aber selbst eine pro Woche ist besser als Funkstille.

Was dich das Ganze kostet (Spoiler: fast nichts)

Brevo ist in der Basisversion kostenlos. Damit kannst du schließlich bis zu 300 E-Mails pro Tag versenden und unbegrenzt viele Kontakte speichern. Für den Start ist das somit mehr als genug.

Erst wenn deine Liste wächst und du mehr E-Mails brauchst, steigst du auf einen bezahlten Plan um. Der beginnt bei etwa 7 bis 9 Euro pro Monat. Zusammen mit deinem Hosting bist du also weiterhin bei unter 20 Euro monatlich für dein gesamtes Online Business.

In meinem Artikel Online Geld verdienen seriös findest du noch mehr Details zur realistischen Kostenstruktur. Und wenn du das Gefühl kennst, dass es in deinem Job so nicht weitergehen kann, lies auch Raus aus dem Hamsterrad oder Sonntagabend Angst.

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Dein nächster Schritt: Der kostenlose Masterplan

Du weißt jetzt, wie du dein E-Mail Marketing einrichten kannst. Der nächste Schritt ist, es tatsächlich zu tun.

Und dafür habe ich den Affiliate Marketing Masterplan geschrieben. Kompakt, konkret und alles drin, was du für den Start brauchst. Kostenlos. Ohne Haken.

✅ Wie Affiliate Marketing Schritt für Schritt funktioniert
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Kein Spam. Kein Guru Gerede. Nur ein klarer Fahrplan.

Fazit: E-Mail Marketing einrichten ist einfacher als du denkst

E-Mail Marketing einrichten dauert einen Abend. Die Technik ist simpler als erwartet. Und der Nutzen ist enorm, denn deine E-Mail Liste wird über die Monate zum wertvollsten Teil deines gesamten Online Business.

Fünf Schritte: Tool einrichten, Lead Magnet erstellen, Formular einbauen, Willkommens E-Mail schreiben, Sequenz planen. Mehr brauchst du nicht.

Fang heute an. Nicht morgen. Nicht nächste Woche. Heute.

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Daniel von click23.com

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